John Wick: Kapitel 2

John Wick kennt keine Gnade: In Teil 1 bewies er, dass er statt zu Reden lieber seine Widersacher erschießt. So standen am Ende von Teil 1 ganze 76 Morde auf dem „John Wick Kill Counter“, also rund alle 90 Sekunden einer. „John Wick: Kapitel 2“ (Kinostart: 16. Februar 2017) ist rund 30 Minuten länger als sein Vorgänger. Bedeutet mehr Filmzeit, auch mehr Filmtote?

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Eigentlich will John Wick (Keanu Reeves) nur noch seine Ruhe haben. Doch schon in Teil 1 wird daraus nichts. Er will sich an den Gangstern rächen, die seinen Hund getötet und sein Lieblingsauto geklaut haben. Teil 2 baut auf dem Vorgänger auf, das Vorhaben ein Leben als „Renter“ zu führen, ist noch immer aktuell. Bevor er in Ruhestand geht, will er nur noch seinen geliebten Mustang zurück holen. Doch als alles geregelt scheint, kommt Wicks Killer-Kollege Santino und fordert einen Gefallen ein, den Wick ihm schuldet. Und so macht er sich zu einem letzten Auftrag auf, der allerdings sehr große Kreise zieht.

Creed – Rocky’s Legacy

Rocky Balboas beste Jahre liegen hinter ihm und eigentlich hat er seine Boxhandschuhe an den Nagel gehängt. Doch das ist kein Grund, die erfolgreiche Drama-Reihe zu beenden. In Creed (Im Kino seit: 14. Januar 2016) tritt aber Sylvester Stallone mehr in den Hintergrund und macht den Weg frei für eine neue Legende.

Apollo Creed, einst ein erbitterter Gegner von Balboa, stirbt, bevor sein Sohn Adonis Johnson ihn kennen lernen kann. Dennoch hat er das Boxer-Gen in sich und entschließt sich seinen Büro-Job zu kündigen und ein neues Leben in Philadelphia zu beginnen. Dort trifft er auf den alternden Rocky und kann ihn überzeugen, ihn fit für den Ring zu machen. Bewusst will er sich von seinem Vater lösen und sich selbst eine Namen in der Sportwelt machen und scheut davor auch nicht vor vermeintlich unmöglichen Gegnern zurück.