Dieses bescheuerte Herz

Ein Film mit Elyas M’Barek ist zur Zeit nun wirklich nichts außergewöhnliches. Und auch der Regisseur Marc Rothemund ist uns noch aus „Mein Blind Date mit dem Leben“ bekannt. Kann diese Kombination überzeugen? „Dieses bescheuerte Herz“ läuft seit dem 21. Dezember im Kino und erzählt eine wahre Geschichte.

Das bescheuerte Herz

Lenny ist der Sohn eines erfolgreichen Herzspezialisten und musste sich nie um Geld kümmern. Darum lebt er in Saus und Braus ohne etwas aus seinem Leben zu machen. Doch dann stellt sein Vater ihm eine Bedingung: Lenny soll sich um den totkranken David kümmern und Zeit mit ihm verbringen. Da Elyas kaum eine andere Wahl hat, willigt er ein und beginnt nach und nach sogar sich mit David anzufreunden. Doch was für eine Freundschaft kann zwischen einem 30-Jährigen verwöhnten Arztsohn und einem totkranken Teenager schon bestehen?

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Office Christmas Party

Ho, Ho, Ho! Die Welt ist so langsam aber sicher in festlicher Stimmung. Da kommt doch so ein leichter Weihnachtsfilm gerade recht. „Office Christmas Party“ (Kinostart: 8. Dezember 2016) trägt aber eher auf eine unkonventionelle Art und Weise zur weihnachtlichen Vorfreude bei.

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Der chaotische Clay hat eine Zweigstelle der Firma seines Vaters übernommen und das obwohl er keine Ahnung vom Geschäft hat. So kommt es wie es kommen muss und die Niederlassung steht kurz vor der Schließung. Doch dann bekommen Clay und sein Freund und Kollege Josh noch eine letzte Chance, ihre und hunderte weitere Arbeitsplätze zu retten: Mit einer gigantischen Büro-Weihnachtsfeier wollen sie einen entscheidenden Kunden an Land ziehen. Sie fahren ordentlich auf um zu beeindrucken, doch dann läuft das große Fest völlig aus dem Ruder und nimmt unvorstellbare Ausmaße an…oder wie soll man Liebeleien auf dem Parkplatz, ein Rentier in der Toilette und eine Verfolgungsjagd sonst nennen?

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Tschick

Autos klauen, rebellieren und Sex haben – das waren die ersten Eindrücke, die wir vom Inhalt der neuen Literaturverfilmung „Tschick“ (Kinostart 15. September 2016) hatten. Als wir dann erfahren haben, dass der Ursprungsroman momentan zur Schullektüre zählt, stand für uns fest: Den Film müssen wir sehen, um seine unterschwellige, tiefgreifende Geschichte kennenzulernen und um irgendwie zu verstehen, warum wir uns damals mit Kafka, Dürrenmatt und von Kleist beschäftigen mussten 😉

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Maik ist zwar wohlhabend, aber aufgrund seiner alkoholkranken Mutter und seines sehr beschäftigten Vaters hauptsächlich auf sich alleine gestellt. Dazu kommt, dass er in seiner Klasse „der Unsichtbare“ ist und ihn sein Schwarm, Tatjana, noch nicht einmal bemerkt. Als Tschick, ein heruntergekommener russischer Spätaussiedler, in seine Klasse kommt, werden die beiden nach einer Weile Freunde und machen sich mit einem „geliehenen“ Auto auf in ein verrücktes Abenteuer. Dabei lernen sie was es bedeutet mutig zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

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