Abgang mit Stil

Ein Seniorenfilm mit Morgan Freeman – mittlerweile nichts neues mehr, aber nach „Das Beste kommt zum Schluss“ und „Last Vegas“, doch immer ein Kinobesuch wert. Das neuste Werk „Abgang mit Stil“ handelt um drei raffinierte Senioren, die unter die Gangster gehen.

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Den drei Freunden Willie, Joe und Albert wird die Pension gestrichen, sodass sie kurz vor der Pleite stehen und ihre Familien nicht mehr versorgen können. Kurzerhand fassen sie eine extreme Entscheidung – sie wollen die Bank ausrauben, die für die Streichung ihrer Pension verantwortlich ist. Dabei ist ihnen aber wichtig, dass sie sich nur das Geld holen, das ihnen auch zusteht. Diese Mission ist ein riskantes Abenteuer, das einer sorgfältigen Vorbereitung bedarf und für das sie die Hilfe eines richtigen Gangsters benötigen, der ihnen alle wichtigen Details beibringen soll.

Lion – Der lange Weg nach Hause

Ein fünfjähriges Kind verirrt sich und findet sein Zuhause erst nach 25 Jahren wieder: Diese schicksalhafte Geschichte wurde mit 6 Oscar-Nominierungen (Bester Film, Bester Nebendarsteller, Beste Nebendarstellerin, Beste Kamera, Beste Filmmusik, Bestes adaptiertes Drehbuch) bedacht, musste sich allerdings in allen Kategorien  geschlagen geben. Was aber nicht heißt, dass der Film nicht weniger sehenswert ist: „Lion – Der lange Weg nach Hause“ (Kinostart: 23. Februar 2017).

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Weil er seine Familie bei der Arbeit unterstützen will, macht sich fünfjährige indische Junge Saroo (Sunny Pawar) von Zuhause auf. Doch er schläft in einem Zug ein, der ihn tausende Meilen weit weg bringt. Erst im westbengalischen Kalkutta kann er aus dem Zug steigen. Da er weder seinen Familiennamen noch den Namen seiner Heimstadstadt kennt, beginnt für ihn eine Odyssee, die mit der Adoption durch eine australische Familie, Sue (Nicole Kidman) und John Brierly (David Wenham) endet. Erst viele Jahre später gelingt es ihm dank modernerer Technik, die Suche nach seinen Wurzeln aufzunehmen, die er nie ganz vergessen hat.

Trumbo

Nach Anne Frank bleiben wir zeitlich in den 1940 Jahren, springen aber über den großen Teich in die Vereinigten Staaten. Dalton Trumbo ist ein gefragter Drehbuchautor, gerät allerdings in das Visier der Kommunistenjäger. Die auf wahren Begebenheiten basierende Geschichte von „Trumbo“, mit dem Oscarnominierten Bryan Cranston in der Hauptrolle, ist ab 10. März 2016 in den deutschen Kinos zu sehen.

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Eigentlich läuft für Dalton Trumbo und seine Familie alles gut: Seine Drehbücher werden sehr geschätzt und er lebt ein zufriedenstellendes Leben. Doch als bekennender Kommunist belegen ihn die Politiker des „Komitees für unamerikanische Umtriebe“ mit einer Haftstrafe und einem Berufsverbot. Der Grund dafür ist die Angst, dass Trumbo seine politische Einstellung in seinen Filmen verstecken und so eine klassenlose Gesellschaft schaffen will. Doch auch von den Strafen lässt sich Trumbo nicht unterkriegen und schreibt unter Pseudonymen weiter, und das sogar sehr erfolgreich. Nach und nach wird man wieder auf ihn aufmerksam und er setzt alles daran, wieder aus der Versenkung aufzutauchen.