Coco – Lebendiger als das Leben

Der Weihnachtsfilm aus dem Hause Disney/Pixar heißt 2017 „Coco – Lebendiger als das Leben“ (Filmstart: 30. November 2017). Es geht um den Tod – aber kann das überhaupt unterhaltsam sein?

Coco

Miguel ist gerade in einer schwierigen Phase: Er ist zwölf Jahre alt und will eigentlich das machen, was ihm gefällt, nämlich Musik! Nur da hat seine Familie etwas dagegen. Diese sind alle Schuhmacher von Beruf und verabscheuen alles was mit Instrumenten zu tun hat, nachdem Miguels Ururgroßmutter von ihrem damaligen Mann verlassen wurde  – der Musik willen! Am Tag der Toten, in Mexiko unter Dia de los Muertos bekannt, gelangt Miguel aus Versehen ins Reich der Toten. Dort begegnet er unter anderem seinen verstorbenen Verwandten. Gemeinsam mit dem Kleinbetrüger-Skelett Hector versucht er sein großes Idol, den Sänger Ernesto de la Cruz, zu finden. Doch bleibt er zu lange in der Unterwelt, schafft er es womöglich nicht mehr heraus.

Findet Dorie

Fortsetzungen von Kassenschlagern sind ein recht sicherer Garant für anknüpfende Erfolge. Ungewöhnlich ist es allerdings, wenn das Sequel 13 Jahre auf sich warten lässt. Nach „Findet Nemo“ im Jahr 2003 läuft jetzt „Findet Dorie“ (Kinostart: 29. September 2016) im Kino. Doch kann der Nachfolger eingefleischte Nemo-Fans überzeugen?

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Dorie, die damals fleißig bei der Suche nach Nemo mitgeholfen hat, hat selbst ein schweres Schicksal zu tragen. Sie hat als Kind ihre Familie verloren und da sie unter Gedächtnisschwund leidet, kann sie sie nicht wieder finden. Gemeinsam mit ihren Freunden Nemo und und dessen Vater Marlin macht sie sich auf eine erneute Durchquerung des Ozeans, um ihre Eltern zu finden. Doch bei dieser Suche werden die Freunde plötzlich unerwartet getrennt…

Arlo & Spot

„Arlo & Spot“ (Kinostart: 26. November 2015) handelt von dem ängstlichen Dinosaurier Arlo, der eines Tages vom Fluss mitgerissen und weit weg von zuhause an Land gespült wird. Auf der Suche nach dem Weg zurück zu seiner Familie begegnet er dem wilden Menschenjungen Spot, der kurzerhand sein Weggefährte wird und mit dem zusammen er sich einigen seiner Ängste stellen muss. Ihre Reise ist geprägt von Gefahren, Abenteuern, Freundschaft und Zusammenhalt.

Der Animationsfilm besticht durch hervorragende Visualisierungen, besonders die der Landschaftsdarstellungen. Teilweise sehen Objekte, wie beispielsweise Steine, so täuschend echt aus, dass man sie fast für einen Fremdkörper im computeranimierten Trickfilm halten könnte.
Die Handlung ist sehr einfach gestrickt und dadurch vorhersehbar. Wir haben uns zwar nicht gelangweilt, doch teilweise ist eben nicht viel passiert. Während sich andere Disney- bzw. Pixar-Filme durch eine etwas komplexere Geschichte mit teils anzüglichen Witzen durchaus auch an erwachsenes Publikum richten, ist „Arlo & Spot“ doch eher ein Kinderfilm, aber dennoch sehr nett anzusehen.

Fazit: Die Landschaftsanimationen sind absolut sehenswert. Die Handlung ist einfältig, dennoch ist es ein netter Disney-Film für einen gemütlichen winterlichen Kinonachmittag.

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