Good Time

Er kann auch anders: Der Twilight-Vampir Edward, gespielt von Robert Pattinson, zeigt sich in „Good Time“ (Kinostart: 2. November 2017) von einer neuen Seite. Problem nur: Diese Seite kann im Film gar nicht überzeugen – was aber auch am Drehbuch liegt. Doch eins nach dem anderen:

Good Time

Nick (Ben Safdie) ist geistig behindert und in einer Behandlung. Doch das passt dem Kleinganoven Connie Nikas (Robert Pattinson) gar nicht. Daher holt er seinen Bruder aus der Therapie und raubt stattdessen mit ihm eine Bank aus. Der Überfall geht schief und Nick landet im Knast. Connie Nikas hat nun ein entsprechend schlechtes Gewissen, da er nicht an der Inhaftierung des Bruders nicht unschuldig ist. Er versucht ihn daher aus dem Gefängnis zu befreien, bevor Nick dort aufgrund seiner Behinderung zu sehr aneckt und ihm etwas geschieht.

Es

„Es“ ist überall, wo du auch bist! Doch was „Es“ ist, ist nicht ganz so eindeutig – und damit ist „Es“ auch schwer zu bekämpfen. Eine Reihe von Jugendlichen nimmt die Mission aber auf – in der Stephen King-Verfilmung „Es“ (Kinostart: 28. September 2017).

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Seit Jahrzehnten verschwinden in der Kleinstadt Derry im US-Bundesstaat Maine immer wieder Kinder oder junge Erwachsene spurlos – und tauchen auch nicht mehr auf. Die Kinder Bill (Jaeden Lieberher), Richie (Finn Wolfhard) Beverly (Sophia Lills), Ben (Jeremy Ray Taylor), Eddie (Jack Dylan Grazer), Stanley (Wyatt Oleff) und Mike (Chosen Jacokbs) leben in dieser Stadt und nehmen es mit dem Monster auf, das für das Verschwinden verantwortlich zu sein scheint. Doch „Es“ ist gar nicht leicht zu Greifen – meist erscheint es als Clown Pennywise, aber „Es“ kann auch andere Gestalten annehmen. Der Kampf gegen die Angst beginnt – unter anderem um Rache zu nehmen für Bills verschollenen Bruder Georgie …

Bullyparade – Der Film

Flache Wortwitze sind genau unser Ding – oder besser mein Ding, weil der Film nur von einem Teil des Popcornfilme-Teams im Kino gesehen wurde. Denn bereits der Trailer zeigt, in welche Richtung es bei „Bullyparade – Der Film“ (Kinostart: 17. August 2017), gehen wird. Aber auch die 50% des Popcornfilme-Teams, die im Kinosessel saßen, sind sich unsicher, ob das so die richtige Entscheidung war.

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Eine Zusammenfassung des Filmes ist in diesem Fall schwer, denn immerhin sieht der Zuschauer nicht nur eine geschlossene Handlung, sondern gleich vier voneinander unabhängige Episoden. Es beginnt mit „Winnetou in Love“, geht über die „Wechseljahre der Kaiserin“, über „Lutz of Wall Street“ zum „Planet der Frauen“. Da sich wohl niemand in den Kinosessel setzt, weil er nur vom Inhalt einer der vier Episoden angetan ist, fassen wir sie ausnahmsweise mal nicht zusammen. Ist auch nicht nötig: Wer die Bullyparade kennt, kennt auch die Figuren und kann sich denken, in welche Richtungen die Episoden gehen – und wer die Bullyparade nicht kennt oder mag, wird wohl nicht ins Kino gehen.