Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand

Vor 3 Jahren hat uns der schwedische Film „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ auf skurrile Art und Weise zu Lachen gebracht. Nun gibt es eine Fortsetzung, die anders als der erste Film nicht auf einer Buchvorlage basiert. Kann „Der Hunderteinjährige, der die Rechnung nicht bezahlte und verschwand“ (Kinostart: 16. März 2017) trotzdem mithalten?

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Allan Karlsson (Robert Gustafsson) hat nach seinem letzten Abenteuer ausgesorgt: Mit einem Haufen Geld genießen er und seine Freunde die Strände von Bali. Aber alles hat ein Ende – so auch der finanzielle Segen. Zu seinem 101. Geburtstag geht ihnen das Geld aus. Aber eine alte Flasche mit einem Erfrischungsgetränk, der „Folks Soda“, welche Allan seit seiner Spionage-Zeit hat, soll Abhilfe schaffen. Das Getränk sollte der Konkurrent der Sowjetunion zur amerikanischen Cola sein. Natürlich ist Allan an dessen Rezeptur nicht ganz unbeteiligt. Weil die Limo so gut schmeckt, aber Allan das Rezept nicht mehr auswendig weiß, macht sich die illustre Reisegruppe Allan, Julius (Iwar Wiklander), Pike (Jens Hultén) und das kleine Äffchen Erlander auf die Suche nach dem Rezept. Doch sie sind nicht die einzigen, die es auf die Zutatenliste abgesehen haben.

Ein Mann namens Ove

Mit „Ein Mann namens Ove“ läuft, ab dem 07. April 2016, ein schwedischer Film über einen alten ordnungsliebenden Griesgram im Kino. Was sich auf den ersten Blick recht trist anhört, hat uns jedoch sehr begeistert. Deshalb empfehlen wir, der Bestsellerverfilmung eine Chance zu geben.

Ein Mann namens Ove

Ove lebt allein in einer schwedischen Siedlung, in der er täglich mit seinen Runden meckernd für Ruhe und Ordnung sorgt. Doch seit dem Tod seiner geliebten Sonja hat der alte Ove eigentlich nur noch einen Wunsch: Er möchte selbst sterben. Mehrmals versucht er sich das Leben zu nehmen, wird dabei aber ständig gestört und muss sein Vorhaben immer wieder unterbrechen. Beispielsweise als eine neue chaotische Familie gegenüber einzieht und dabei erstmal seinen Briefkasten umfährt. Ove ist genervt und versucht diesen Störfaktor auszublenden, doch nach und nach bemerkt Ove, dass es doch noch Dinge gibt, für die es sich zu leben lohnt.