Bad Moms

Die Hangover-Autoren haben es wieder getan. Und nachdem es nun wirklich zahlreiche Party-Komödien über Männer mittleren Alters gibt (inklusive Hangover 1,2,3), in denen Frauen meist auf die verantwortungsbewusste Rolle reduziert werden, übernehmen im neuen Kinofilm „Bad Moms“ (Kinostart: 22. September 2016) drei Power-Frauen das Party-Zepter. Doch wird sich der Film in die Liste peinlicher Eskalationsfilme einreihen oder beigeistert er durch eine realistische Darstellung des Mutterseins?

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Amy hat zwei verwöhnte Kinder, einen unzuverlässigen Ehemann, einen kranken Hund und einen stressigen Job. Obwohl sie alles gibt, fällt es ihr zunehmend schwerer all das zu balancieren, vor allem da sie zudem noch versucht die Ansprüche der Übermütter im Elternrat der Schule zu erfüllen. Amy’s Geduldsfaden reißt und zusammen mit zwei anderen Müttern; der überforderten, aber braven Kiki, sowie der anzüglichen Carla, wird sie eine „Bad Mom“. Die Drei werden schnell Freundinnen und hören auf, perfekt sein zu wollen. Im Gegenteil: Etwas frech setzen sie auf Genuss und Entspannung. Doch das gefällt Übermutter Gwendolyn so gar nicht und so versucht sie das entspannte Abenteuer der „Bad Moms“ durch fiese Intrigen zu intervenieren, die sogar einige Grenzen überschreiten.