Star Wars – Das Erwachen der Macht

Es ist wohl einer der meisterwartesten Filmstarts in diesem Kinojahr: Der Beginn der Fortsetzungstriologie zu Star Wars. Mit „Star Wars – Das Erwachen der Macht“ (Kinostart: 17. Dezember 2015) ist nun der Film gestartet, der schon vor Veröffentlichung einen Rekord für die meisten verkauften Vorabtickets aufgestellt hat.

Die Handlung setzt viele Jahre nach „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ ein. Die diktatorische Führung „Erste Ordnung“ ist an der Spitze der Galaxie und versucht den Widerstand zu zerschlagen. Eine wild zusammenwürfelte Gruppe tut sich zusammen, um der brutalen Invasion ein Ende zu setzen.

Im Voraus wurde nicht viel über die Handlung der neuen Triologie bekannt, viele Gerüchte enstanden und die Euphorie wuchs in unmessbare Höhen. Doch je höher die Erwartung, desto größer ist auch die mögliche Fallhöhe für den Film. Und das Ergebnis? „Star Wars – Das Erwachen der Macht“ ist ein solider Spielfilm: Interessante Story, toll animierte Effekte und eben das gewisse „Star Wars“-Etwas. Der Film schließt auch glaubhaft an die Vorgänger an, ohne das es allerdings nötig ist, alle vorherigen Teile genau im Kopf zu haben. Die Schauspieler hauchen ihren Rollen Leben ein, man nimmt ihnen das Gespielte ab. Alles in allem macht der Film Lust auf die nächsten zwei Teile, die 2017 und 2019 erscheinen sollen.

Was allerdings ein wenig zu kritisieren wäre ist, dass das Besondere gefehlt hat, das WOW. Wie anfangs andeutet ist es ein solider Film, ohne viele filmische Überraschungen und Besonderheiten. Der Kinobesuch lohnt sich auf jeden Fall, der Hype darum war aber etwas zu viel für dieses Ergebnis.

Fazit: Sehenswerte Fortsetzung mit tollen Effekten, wunderbares Popcornkino, was nicht enttäuscht aber auch nicht vom Hocker reißt.

8 von 10 Maiskörnern

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Jane Got a Gun

Als Bill Hammond von der Verbrecherbande angeschossen wird, zu der er einst selbst gehört hat, ist er sich sicher, dass sie wieder hinter ihm her sind. Nun ist es an seiner Frau Jane ihre Familie zu beschützen. Dabei sucht sie Hilfe bei ihrem Ex-Verlobten Dan, der ihr im Kampf gegen die Verbrecherbande tatkräftig zur Seite steht. Dabei kommen auch alte Gefühle wieder hoch…

„Jane Got a Gun“ ist ab dem 31.12.2015 im Kino zu sehen und vereint Schauspieler wie Natalie Portman, Ewan McGregor (zwei Star Wars-Ehemalige) oder auch Joel Edgerton, den wir erst kürzlich in „The Gift“ gesehen haben. Zwischen all den Weihnachts- und Actionfilmen und der großen Aufregung um den neuen Star Wars-Film, erscheint ein schöner Western, wie „Jane Got a Gun“ es ist, eine gelungene Abwechslung.

Dem Film fällt es allerdings schwer einen Spannungsbogen sowie einen stringenten roten Faden aufzubauen, was einige Längen mit sich zieht. So denkt man zeitweise in einer kitschigen Romanze gelandet zu sein, dann erinnert man sich doch zurück an den Western und plötzlich sind da einige sehr sehenswerte Actionszenen. Außergewöhnlich für einen Western ist die Frau in der Hauptrolle: Eine Frau, die den Ganoven den Kampf ansagt. Letztendlich aber wartet man rund 90 Minuten auf den finalen Feuerwechsel, dem zu guter Letzt auch noch eine seichte Abschlussszene folgt.

Fazit: Kann man anschauen – vor allem wenn man Natalie Portman-Fan oder Western-Begeisteter ist.

6 von 10 Maiskörnern

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