BFG – Big Friendly Giant

Durch Filme wie „Der weiße Hai“, „Jurassic World“ und „E.T.“ hat er uns alle begeistert. Mit „BFG – Big Friendly Giant“ (Kinostart: 21. Juli 2016) versucht uns Stephen Spielberg, durch die Adaption des Kinderromans „Sophiechen und der Riese“ von Roald Dahl, erneut in eine magische Welt zu entführen. Doch gelingt es dem Streifen uns zu verzaubern?

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Da das kleine Waisenkind Sophie nur schlecht schlafen kann, entdeckt sie eines nachts während der Geisterstunde einen fremden, gigantisch großen Mann. Sie wird von ihm gesehen und kurzerhand mitgenommen: Ins Land der Riesen. Doch zum Glück möchte er ihr nichts Böses, sondern beschützt sie vor den anderen, gemeinen und menschenfressenden Riesen. Sophie und der Riese, den sie liebevoll Big Friendly Giant, oder kurz: BFG nennt, werden schnell Freunde, als BFG das kleine Mädchen sogar mit zu seiner Arbeit nimmt: Er fängt Träume, um sie wild zu mischen und anschließend Menschen „einzupusten“. Doch die anderen Riesen kommen seiner kleinen Freundin auf die Spur und machen sich auf die Jagd…

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Bridge of Spies – Der Unterhändler

Europa in den 60er-Jahren: Der Kalte Krieg spitzt sich zu, die Regierungen taktieren, um möglichst entschlossen zu wirken. In diese Zeit fällt die Geschichte des New Yorker Anwalts James B. Donovan, der als Anwalt in Versicherungsangelegenheiten eine Strafsache übernimmt. Er verteidigt einen vermeintlichen russischen Spion. Nur wenig später verunglückt ein amerikanischer Pilot über sowjetischem Land. Donovan schlägt einen Austausch vor, doch keine Regierung will als Verlierer aus dem Deal herausgehen: Jeder misstraut jedem. Dargestellt wird eine wahre Geschichte, die sich, wenn man die Filmbeschreibungen betrachtet, genau so abgespielt haben soll.

In Bridge of Spies – Der Unterhändler (Kinostart: 26. November 2015) spielt Tom Hanks einen Anwalt, der eigentlich kein Held sein will, sondern sich nur der Menschheit verpflichtet fühlt. Es ist mal wieder eine Rolle, die er einfach gut ausfüllen kann: Mit seinem Blick kann nur Hanks so gut ausdrücken, dass er eigentlich niemandem schaden will. Der Film zeigt auf eindrückliche Weise ein dramatisches und chaotisches Kapitel der Weltgeschichte, die gezeichnet ist von der Angstvorstellung, dass jeden Moment ein Bombenangriff von der jeweils anderen Partei droht.
Die Szenenbilder sind aufwendig gestaltet und kommen erstaunlich realistisch rüber. Der Zuschauer fühlt sich in die Zeit des Kalten Kriegs zurückversetzt und hat einen Einblick, wie es hinter den Kulissen der so vermeintlich souveränen Regierungen aussieht. In der Gesamtheit ist der Film eine Mischung aus menschlichen Dramen, Spionagethriller und der Menschlichkeit, die trotz aller Umstände nicht verloren geht.

„Bridge of Spies“ ist ein einprägsamer Film, allerdings keiner, den man sich unbedingt mehrmals anschauen muss. Der Zuschauer fühlt mit Hanks mit, lacht auch über die Ehrlichkeit in den ernsten Situationen, es ist also kein rein statischer, faktenlastiger Film. Doch es schwingt die Trockenheit, die in dieser Zeit eben herrschte im kompletten Film mit.

Fazit: Sehenswerte und anschauliche Darstellung einer Gegebenheit, die sich durchaus so abgespielt haben könnte. Doch Hanks emotionaler Auftritt kann nicht die langwierigen Verhandlungen wettmachen.

7 von 10 Maiskörnern

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