Tschick

Autos klauen, rebellieren und Sex haben – das waren die ersten Eindrücke, die wir vom Inhalt der neuen Literaturverfilmung „Tschick“ (Kinostart 15. September 2016) hatten. Als wir dann erfahren haben, dass der Ursprungsroman momentan zur Schullektüre zählt, stand für uns fest: Den Film müssen wir sehen, um seine unterschwellige, tiefgreifende Geschichte kennenzulernen und um irgendwie zu verstehen, warum wir uns damals mit Kafka, Dürrenmatt und von Kleist beschäftigen mussten 😉

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Maik ist zwar wohlhabend, aber aufgrund seiner alkoholkranken Mutter und seines sehr beschäftigten Vaters hauptsächlich auf sich alleine gestellt. Dazu kommt, dass er in seiner Klasse „der Unsichtbare“ ist und ihn sein Schwarm, Tatjana, noch nicht einmal bemerkt. Als Tschick, ein heruntergekommener russischer Spätaussiedler, in seine Klasse kommt, werden die beiden nach einer Weile Freunde und machen sich mit einem „geliehenen“ Auto auf in ein verrücktes Abenteuer. Dabei lernen sie was es bedeutet mutig zu sein und Verantwortung zu übernehmen.

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Nerve

Menschen werden durch das Verlangen nach Aufmerksamkeit und Anerkennung gesteuert. Selten war dieses Verhalten so sehr ausgeprägt, wie in der heutigen digitalen Zeit. „Nerve“ (Kinostart: 8. September 2016) ist zwar nur ein Film, doch er handelt von einer Geschichte, die in dieser Hinsicht erschreckend realistisch ist.

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Die schüchterne Vee erfährt von einem illegalen Spiel: „Nerve“. Dabei stellen anonyme „Watcher“ den „Playern“ riskante Challenges, die teilweise lebensgefährlich sind, aber von tausenden Zuschauern verfolgt werden. Vee möchte sich und ihren Freunden endlich ihren Mut beweisen und meldet sich als „Player“ an. Schnell gerät sie in einen Kreislauf, der das Spiel für sie einerseits immer interessanter, andererseits immer gefährlicher macht – vor allem seit sie an der Seite von Ian, einem „Nerve“-Konkurrenten, spielt. Doch gibt es für Vee und Ian einen Ausweg aus diesem Kreislauf oder ist bereits alles zu spät?

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Robinson Crusoe

Wer kennt ihn nicht? Daniel Defoes weltberühmten Roman „Robinson Crusoe“. Nach einer Realverfilmung ist eine Adaption des See-Abenteuers nun in Form eines Animationsfilms auf der Kinoleinwand zu sehen (Kinostart: 04.02.2016) . Im deutschen Raum erlangt der ursprünglich belgische Film besonders durch seine berühmten Synchronstimmen Aufmerksamkeit. So leihen unter anderem Matthias Schweighöfer (Robinson Crusoe), Kaya Yanar (Papagei Dienstag), Ilka Bessin alias Cindy aus Marzahn (Tapir Rosie) und Dieter Hallervorden (Ziegenbock Zottel) den animierten Figuren ihre Stimme.

Eine einsame, unentdeckte Insel mitten im Ozean. Die Tierwelt hat ein ruhiges und schönes Leben, lediglich der schöne Papagei hat Fernweh nach der restlichen Welt. Eines Tages strandet ein Schiff auf der Insel und während die tierischen Freunde dem Ganzen eher skeptisch und ängstlich gegenüberstehen, will der Papagei das neue Abenteuer erkunden. Schnell werden er und der Schiffsbrüchige namens Robinson Crusoe Freunde,  und allmählich werden auch die restlichen Tiere zutraulicher und entschließen sich sogar dazu Robinson bei einem Hausbau zu unterstützen. Obwohl Robinson auf Rettung hofft, leben Mensch und Tier gemeinsam ein friedliches Leben, bis sie eines Tages einer Gefahr ausgesetzt sind, gegen die es anzukämpfen gilt.

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