Bad Moms

Die Hangover-Autoren haben es wieder getan. Und nachdem es nun wirklich zahlreiche Party-Komödien über Männer mittleren Alters gibt (inklusive Hangover 1,2,3), in denen Frauen meist auf die verantwortungsbewusste Rolle reduziert werden, übernehmen im neuen Kinofilm „Bad Moms“ (Kinostart: 22. September 2016) drei Power-Frauen das Party-Zepter. Doch wird sich der Film in die Liste peinlicher Eskalationsfilme einreihen oder beigeistert er durch eine realistische Darstellung des Mutterseins?

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Amy hat zwei verwöhnte Kinder, einen unzuverlässigen Ehemann, einen kranken Hund und einen stressigen Job. Obwohl sie alles gibt, fällt es ihr zunehmend schwerer all das zu balancieren, vor allem da sie zudem noch versucht die Ansprüche der Übermütter im Elternrat der Schule zu erfüllen. Amy’s Geduldsfaden reißt und zusammen mit zwei anderen Müttern; der überforderten, aber braven Kiki, sowie der anzüglichen Carla, wird sie eine „Bad Mom“. Die Drei werden schnell Freundinnen und hören auf, perfekt sein zu wollen. Im Gegenteil: Etwas frech setzen sie auf Genuss und Entspannung. Doch das gefällt Übermutter Gwendolyn so gar nicht und so versucht sie das entspannte Abenteuer der „Bad Moms“ durch fiese Intrigen zu intervenieren, die sogar einige Grenzen überschreiten.

Mit besten Absichten

Wenn man als erwachsene Person ein eigenständiges Leben führen will, kann es schon ziemlich nerven, ständig von der Mutter mit Nachrichten, Anrufen und Besuchen bombardiert zu werden. Als Kind weiß man zwar, dass die Mutter nur Gutes im Sinn hat, aber dennoch will man nicht, dass sie sich zu sehr in das eigene Leben einmischt. Die neue Drama-Komödie „Mit besten Absichten“ (Kinostart: 14. Juli 2016) thematisiert genau diesen Konflikt.

Mit besten Absichten

Die eigentlich lebensfrohe Marnie Minervini lebt für ihrer Familie und ist eine hingebungsvolle und fürsorgliche Mutter. Doch als ihr Ehemann stirbt, hat sie große Schwierigkeiten mit dem tragischen Verlust klar zu kommen. Was sie braucht, ist eine neue Aufgabe. Und so macht sie kurzerhand ihre Tochter Lori zu ihrer Aufgabe und zieht dieser von New York nach Los Angeles hinterher. Lori ist jedoch alles andere als begeistert von den ständigen mütterlichen Anrufen und unangekündigten Besuchen. Als sie klare Grenzen setzt, sucht sich Mutter Marnie neue Projekte und Personen, die sie liebevoll bemuttern kann und wodurch sie neue aufregende Abenteuer erlebt.