Coco – Lebendiger als das Leben

Der Weihnachtsfilm aus dem Hause Disney/Pixar heißt 2017 „Coco – Lebendiger als das Leben“ (Filmstart: 30. November 2017). Es geht um den Tod – aber kann das überhaupt unterhaltsam sein?

Coco

Miguel ist gerade in einer schwierigen Phase: Er ist zwölf Jahre alt und will eigentlich das machen, was ihm gefällt, nämlich Musik! Nur da hat seine Familie etwas dagegen. Diese sind alle Schuhmacher von Beruf und verabscheuen alles was mit Instrumenten zu tun hat, nachdem Miguels Ururgroßmutter von ihrem damaligen Mann verlassen wurde  – der Musik willen! Am Tag der Toten, in Mexiko unter Dia de los Muertos bekannt, gelangt Miguel aus Versehen ins Reich der Toten. Dort begegnet er unter anderem seinen verstorbenen Verwandten. Gemeinsam mit dem Kleinbetrüger-Skelett Hector versucht er sein großes Idol, den Sänger Ernesto de la Cruz, zu finden. Doch bleibt er zu lange in der Unterwelt, schafft er es womöglich nicht mehr heraus.

Verborgene Schönheit

Der Verlust des eigenen Kindes ist das wohl Schlimmste was einem Menschen widerfahren kann. „Verborgene Schönheit“ (Kinostart 19. Januar 2017) erzählt, wie die Kraft der Freundschaft die Lebensfreude der Betroffenen zurück bringen kann.

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Der erfolgreiche Agenturchef und liebende Vater Howard verliert seine 6-jährige Tochter und ist auch ein Jahr nach ihrem Tod noch nicht wieder bereit, berufliche Entscheidungen zu treffen oder Freude am Leben zuzulassen. Seine Freunde würden ihm gerne helfen, seine Trauer zu überwinden, doch jeder Versuch erscheint erfolglos. Unterdessen schreibt Howard Briefe an die Liebe, die Zeit und den Tod – die drei Elemente, die seiner Meinung nach jeden Menschen verbinden. Seine Freunde entwerfen einen gewagten Plan, um ihn damit zu konfrontieren.

The Surprise

Was tun wenn man keinen Sinn mehr im Leben sieht, aber einfach kein Selbstmordversuch klappen möchte? Dieses Problem kennen wir ja bereits von „Ein Mann namens Ove„, doch auch der neue Film „The Surprise“ (Kinostart: 10. November 2016) handelt um dieses Szenario. Ob uns auch dieser Streifen so überzeugen kann?

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Der adelige Jacob kam nie mit dem Tod seines Vaters klar und zeigte seither nie wieder Emotionen; weder Trauer, Freude, Angst, noch Wut. Das ist auch der Grund, warum er seinem Leben ein Ende setzen möchte, doch wie er es versucht – es klappt einfach nicht. Dann wird er allerdings auf eine mysteriöse Agentur aufmerksam, deren Geschäft es ist, verzweifelte Menschen „auf ihre letzte Reise“ zu begleiten. Jacob entscheidet sich für den Überraschungstod, das heißt, er weiß weder wann, wie noch wo es passieren wird. Doch kurz nach dieser Entscheidung trifft er die reizende Anne, die ihm den Sinn des Lebens zurück gibt…doch von dem Vertrag zurücktreten kann Jacob nicht.