The Circle

Wie viel geben wir heutzutage von unserem privaten Leben öffentlich preis? Und sind wir uns dessen überhaupt bewusst? „The Circle“ (Filmstart: 07. September 2017) beschäftigt sich damit und weiß zu polarisieren.

Circle

Mae hat einen langweiligen Job bei einem Call-Center, doch dann bekommt sie die Chance bei einem der renommiertesten Online-Unternehmen einzusteigen. The Circle bietet seinen Nutzern technische Innovationen, die alle sozialen Netzwerke in einem Dienst vereinen. Die Arbeit gefällt Mae sehr, sie nimmt an rauschenden Partys teil und kann nun sogar die Rechnungen ihres kranken Vaters bezahlen. Mae gerät immer tiefer in den Kreis der kontinuierlichen Überwachung hinein und steht bald schon vor einigen Herausforderungen und moralischen Entscheidungen.

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Inferno

Kinobesucher können seit dieser Woche wieder in die Welt der Symbolik eintauchen. Der vierte Roman rund um den Professor Robert Langdon, geschrieben von Dan Brown, wurde verfilmt: Inferno (Kinostart: 13. Oktober 2016). Das Kuriose daran: Der vierte Teil der Reihe wurde somit vor dem dritten Teil veröffentlicht. Es ist nicht das erste Mal, dass die Serie durcheinander gebracht wurde. Aber macht das überhaupt etwas aus?

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Robert Langdon (Tom Hanks) erwacht ohne Erinnerungen in einem Krankenhausbett in Florenz. Er hat einen Streifschuss am Kopf, aber keine Ahnung woher dieser kommt. Und dann will ihn eine residente Polizistin auch noch im Hospital an den Kragen. Glücklicherweise steht seine Ärztin Sienna Brooks (Felicity Jones) an seiner Seite und hilft ihm, seine Gedanken wieder zu ordnen. Doch dabei ist Eile gefragt, denn ein verrückter Milliardär plant die Menschheit stark zu verkleinern. Die einzige Lösung: Langdon muss das Rätsel entschlüsseln, um die Welt zu retten.

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Ein Hologramm für den König

Die Welt rückt in Zeiten der Globalisierung immer näher zusammen. Sollte man meinen. Welche Auswirkungen es nun hat, wenn man mit einer völlig fremden Kultur konfrontiert wird und dort versuchen muss, seine eigenen Standards durchzusetzen, zeigt der Film „Ein Hologramm für den König“ (Kinostart: 28. April 2016).

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Alan Clay (Tom Hanks) ist ein amerikanischer Berater. In seinem Leben läuft es allerdings weder beruflich noch privat wirklich rund. Seine Frau lebt getrennt von ihm und für seine Tochter hat er nicht genug Geld, um das Studium zu bezahlen. Im Auftrag einer IT-Firma soll er nun in Saudi-Arabien ein holografisches Telefonkonferenzsystem verkaufen. Clay hoffte dadurch auf den finanziellen Durchbruch, der endlich die Wende in seinem Leben bedeuten würde. Doch der Präsentationsraum entpuppt sich als Zelt in der Wüste, das noch nicht einmal Internet hat. Und wann er dem König das System vorführen kann steht auch nicht fest, denn er kommt einfach nicht. So hat Clay genügend Zeit sich mit seiner Umgebung und sich selbst auseinander zu setzen.

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