Lion – Der lange Weg nach Hause

Ein fünfjähriges Kind verirrt sich und findet sein Zuhause erst nach 25 Jahren wieder: Diese schicksalhafte Geschichte wurde mit 6 Oscar-Nominierungen (Bester Film, Bester Nebendarsteller, Beste Nebendarstellerin, Beste Kamera, Beste Filmmusik, Bestes adaptiertes Drehbuch) bedacht, musste sich allerdings in allen Kategorien  geschlagen geben. Was aber nicht heißt, dass der Film nicht weniger sehenswert ist: „Lion – Der lange Weg nach Hause“ (Kinostart: 23. Februar 2017).

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Weil er seine Familie bei der Arbeit unterstützen will, macht sich fünfjährige indische Junge Saroo (Sunny Pawar) von Zuhause auf. Doch er schläft in einem Zug ein, der ihn tausende Meilen weit weg bringt. Erst im westbengalischen Kalkutta kann er aus dem Zug steigen. Da er weder seinen Familiennamen noch den Namen seiner Heimstadstadt kennt, beginnt für ihn eine Odyssee, die mit der Adoption durch eine australische Familie, Sue (Nicole Kidman) und John Brierly (David Wenham) endet. Erst viele Jahre später gelingt es ihm dank modernerer Technik, die Suche nach seinen Wurzeln aufzunehmen, die er nie ganz vergessen hat.

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Snowden

Er hat eines der größten Geheimnisse der USA ausgeplaudert und ist seither ganz weit oben auf der amerikanischen Wanted-Liste: Edward Snowden. Nun wurde seine Arbeits- und Lebensgeschichte verfilmt: „Snowden“ (Kinostart: 22. September 2016).

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In der Lobby eines Hotels warten die Dokumentarfilmerin Laura Poitras und die britischen Journalisten Glenn Greenwald und Ewen MacAskill auf eine ganz besondere Begegnung. Sie wollen eines der größten Geheimnis der USA enthüllen und hierfür ihre Quelle Edward Snowden (Joseph Gordon-Levitt) interviewen. Snowden selbst ist kein Draufgänger-Typ und will nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen. Er hat sich für diesen Schritt entschlossen, weil er das amerikanische Handeln nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Er will etwas ändern, und nachdem er bei den Verantwortlichen auf taube Ohren stößt, erzählt er seine Geschichte in die Kamera. Und die Kinozuschauer sind dabei und können alles nachvollziehen.

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Männertag

Roadtrips, um den letzten Wunsch eines Freundes zu erfüllen, sind jetzt nicht die allerneuste Idee der Kinowelt. Dabei geht es einerseits um eine emotionale Seite, andererseits ist diese meist verbunden mit einem wilden Abenteuer für die Verbliebenen. Der neue Streifen „Männertag“ (Kinostart: 8. September 2016) greift exakt dieses Thema auf: Vier Freunde unterwegs mit einem Bierbike.

mannertag

Zu Schulzeiten sind Stevie, Peter, Chris, Klaus-Maria und Dieter die besten Freunde und beschließen sich jedes Jahr am Vatertag zu treffen und sich die Kante zu geben. Im Laufe der Zeit entfernen sie sich jedoch immer weiter voneinander und treffen sich immer seltener, da jeder mit seinem eigenen Leben viel zu beschäftigt ist. Der plötzliche Tod von Dieter bringt sie nach 10 Jahren wieder zusammen und gemeinsam machen sie sich auf einen Road-Trip der besonderen Art, um Dieter seinen letzten Wunsch zu erfüllen. Dabei stoßen sie aber auf mehr als nur ein Hindernis, zum Beispiel als sie auf ihren einstigen Erzrivalen stoßen…

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