The Boss Baby

Geschwister. Das ist so eine Sache – manche lieben sie, andere hassen sie. Auf den siebenjährigen Tim in „The Boss Baby“ (Kinostart: 30. März 2017) trifft eher Letzteres zu, doch das mag auch daran liegen, dass mit dem neuen Baby irgendwas nicht stimmt.

Boss Baby

Tim ist ein überaus glückliches Kind, der die volle Aufmerksamkeit seiner Eltern genießt. Doch dann wird plötzlich alles anders, denn Tim bekommt einen Babybruder und schnell ist all die Aufmerksamkeit und Liebe seiner Eltern nur noch auf das neue Baby gerichtet. Nach und nach fällt Tim immer mehr auf, dass sich das Baby komisch verhält und findet heraus, dass das Baby eigentlich gar kein Baby ist – sondern ein Manager der Baby Corp., einem Unternehmen, das die Babys herstellt und starke Konkurrenz fürchtet. Denn die Liebe dieser Welt droht immer mehr von Babies auf Hundewelpen umverteilt zu werden. Widerwillig verbünden sich die unfreiwilligen Brüder, um die Katastrophe aufzuhalten.

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Free Fire

Eine Aktion, die in manchen Filmen nur wenigen Minuten einnimmt, füllt in Free Fire (Kinostart: 6. April 2017) gleich 90 Minuten. Denn eigentlich sollte in einer Lagerhalle nur ein simpler Waffendeal über die Bühne gehen: Maschinenpistolen gegen Bargeld. Aber dann kommt doch alles anders.

Free Fire

Im Amerika der 1970er Jahre haben sich eine Hand voll Gangster auf einen Deal geeinigt. Waffen gegen Kohle. Vermittelt wurde das Geschäft zwischen den Iren und den dubiosen Geschäftsmännern durch die schlagfertige Justine (Brie Larson). Doch trotzdem traut niemanden dem anderen auch nur ein wenig – und in dieser angespannnten Situation reicht ein kleiner Funke aus, um das Pulverfass explodieren zu lassen. Und wie sollte es anders sein: Ein Missverständnis sorgt dafür, dass jeder befürchtet benachteiligt zu werden – und dann fällt der erste Schuss. Und viele weitere folgen.

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John Wick: Kapitel 2

John Wick kennt keine Gnade: In Teil 1 bewies er, dass er statt zu Reden lieber seine Widersacher erschießt. So standen am Ende von Teil 1 ganze 76 Morde auf dem „John Wick Kill Counter“, also rund alle 90 Sekunden einer. „John Wick: Kapitel 2“ (Kinostart: 16. Februar 2017) ist rund 30 Minuten länger als sein Vorgänger. Bedeutet mehr Filmzeit, auch mehr Filmtote?

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Eigentlich will John Wick (Keanu Reeves) nur noch seine Ruhe haben. Doch schon in Teil 1 wird daraus nichts. Er will sich an den Gangstern rächen, die seinen Hund getötet und sein Lieblingsauto geklaut haben. Teil 2 baut auf dem Vorgänger auf, das Vorhaben ein Leben als „Renter“ zu führen, ist noch immer aktuell. Bevor er in Ruhestand geht, will er nur noch seinen geliebten Mustang zurück holen. Doch als alles geregelt scheint, kommt Wicks Killer-Kollege Santino und fordert einen Gefallen ein, den Wick ihm schuldet. Und so macht er sich zu einem letzten Auftrag auf, der allerdings sehr große Kreise zieht.

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