Deepwater Horizon

Es sollte als die größte Umweltkatastrophe in die amerikanische Geschichte eingehen. Am 20. April 2010 kam es auf einer Bohrplattform für die Erdölexploration zu einer Verkettung mehrerer schwerer Fehler, die eine Explosion auf der Plattform zur Folge hatten. Im Film, der nach der Plattform benannt wurde, werden Teile des Geschehens aufgezeigt: „Deepwater Horizon“ (Kinostart: 24. November 2016).

Deepwater Horizon.png

Als sich die Chef-Techniker Mike Williams (Mark Wahlberg) und Jimmy Harrell (Kurt Russell) auf die Reise zur Deepwater Horizon machen, einer Ölbohranlage, die rund 70 Kilometer vor der Küste der Vereinigen Staaten und damit direkt am Golf von Mexiko liegt, ahnen sie nicht, wie sich das Geschehen entwickeln wird. Die Plattform ist zwar nicht mehr so gut in Schuss, das wissen sie, doch der Auftraggeber der Bohrung, der Ölkonzern BP, drückt aufs Tempo. Und so werden einige Warnsignale ignoriert und es kommt zu einem ‚Blowout‘, bei dem Gas und Öl aus der Tiefe des Meeres an die Oberfläche schießt und sich bald auch entzündet. Das Leben der gesamten Mannschaft steht auf dem Spiel.

The Lady in the Van

Seine Nachbarn kann man sich nicht aussuchen, vor allem nicht wenn sie in einem Van in der eigenen Einfahrt leben. Um genau eine solche anhängliche, aber zugleich abweisende Nachbarin geht es im neuen Kinofilm „Lady in the Van“ (Kinostart: 14. April 2016).

Lady in the Van

Die Handlung basiert lose auf einer wahren Begebenheit, die schon als Buch und Theatherstück veröffentlicht wurde. Es geht um die ehemalige Nonne Mary Shepherd, die seit Jahren auf der Flucht vor dem Gesetz verwahrlost und zurückgezogen einem alten Van lebt. Alle paar Monate zieht sie weiter und sucht sich einen neuen Parkplatz. Nun treibt sie ihr Unwesen im Londonder Stadtteil Camden Town, bis ihr von der Stadt plötzlich das Parken auf der Straße verboten wird. Ihr derzeitiger „Nachbar“, der schizophrene Theaterautor Alan Bennett, sagt ihr zu, für ein paar Monate in seiner Einfahrt stehen zu dürfen. Aus diesen paar Monaten werden letztendlich 15 Jahre. Jahre, in denen die mürrische Miss Shepherd mit ihrer undankbaren Art und dem unangenehmen Körpergeruch, für viele Probleme sorgt, aber auch Stück für Stück ihre Vergangenheit offenbart.

Eddie The Eagle: Alles ist möglich

Es gibt Außenseiter. Und es gibt Außenseiter, die alles dafür tun, ihren Traum zu verwirklichen und dadurch zum Sympathieträger werden. Genau so einer ist Eddie Edwards, dessen mitreißende Geschichte in „Eddie The Eagle“ ab 31. März 2016 im Kino zu sehen ist.

Eddie The Eagle

Als Kind wird Eddie prophezeit, dass er nie ein großer Sportler werden kann. Seit diesem Tag hat sich er zum Ziel gesetzt, das Gegenteil zu beweisen und einmal an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Er muss nur noch die passende Sportart finden. Doch irgendwie ist er nie gut genug um in den olympischen Kader zu kommen…bis Eddie das Skispringen für sich entdeckt und dadurch zum britischen Rekordhalter wird, da es in dieser Disziplin noch kein britisches Team gibt. So fängt der Außenseiter, an den niemand glaubt, für die Spiele 1988 in Kanada zu trainieren…