The Shallows – Gefahr aus der Tiefe

Schon wieder Hai-Alarm bei Popcornfilme: Nach dem trashigen Sharknado, haben wir uns jetzt allerdings einem qualitativ besseren Film gewidmet.

Haie sorgen immer wieder für große Ängste  – ob der Klassiker „Der Weiße Hai“ oder Trash-Meisterleistungen wie „Sharknado“, die Gefahr lauert immer in dem großen gefährlichen Unterwassertier. Es liegt nahe, den neuen Streifen „The Shallows – Gefahr aus der Tiefe“ (25. August 2016) mit diesen und weiteren Filmen zu vergleichen, doch was macht ihn HAInzigarzig?

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Die schöne Nancy (Blake Lively) surft für ihr Leben gerne. Auch kurz nachdem sie ein schlimmes Schicksal getroffen hat, flüchtet sie sich an einen einsamem Strand in die Wellen. Doch dann wird sie von einem Hai angegriffen und kann sich mühsam auf einen kleinen Felsen mitten im Meer retten. Dort harrt sie aus, denn der Hai will nicht verschwinden. Wie groß ist wohl ihre Willensstärke zum Überleben?

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Im Herzen der See

In Vorbereitung für sein neues Buch macht sich Autor Herman Melville Mitten des 19. Jahrhunderts auf den Weg in die amerikanische Küstenstadt Nuntucket. Dort lässt er sich von einem Überlebenden die schicksalhaften Umstände des Untergangs des Walfangschiffs Essex berichten. Das Buch wird später unter dem Titel „Moby Dick“ weltbekannt. Das ist die Geschichte, die im Film „Im Herzen der See“ (Kinostart: 3. Dezember 2015) erzählt wird.

1820 macht sich das Walfangschiff Essex auf die lange Reise. Da die Jagdgründe überfischt sind, macht sich die Crew unter der Leitung eines unerfahrenen Kapitäns in bisher kaum bereite Weiten des Meeres auf: In das Herz der See. Dort findet die Mannschaft auf eine Vielzahl an Walen, doch dann greift ein riesiger weißer Wal den Kutter an. Das Ungewöhnliche: Er scheint Rache zu nehmen für die Wal-Schlachtung, die von den Menschen betrieben wird.

Die Geschichte die im Film erzählt wird, weicht vom Buchinhalt „Moby Dick“ ab. Allerdings wirbt der Film auch nicht damit, eine Buchverfilmung zu sein. Es ist die ursprüngliche Geschichte, die laut den Sagen so oder so ähnlich tatsächlich geschehen ist und den Autor Herman Melville zu seinem Bestseller inspiriert hat. Die Geschichte ist spannend erzählt und bebildert: Langeweile kommt keine auf. Zu kritisieren ist allerdings die schwache Machart der Effekte. Die Kulisse wirkt, gerade zu Beginn, als die Handlung noch in Nuntucket spielt, sehr künstlich. Das zerstört ein wenig die Illusion der gezeigten „echten“ Welt.

Fazit: Interessante Geschichte, mit teilweise nur sehr einfachen Computereffekten.

8 von 10 Maiskörnern

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