Tschick

Autos klauen, rebellieren und Sex haben – das waren die ersten Eindrücke, die wir vom Inhalt der neuen Literaturverfilmung „Tschick“ (Kinostart 15. September 2016) hatten. Als wir dann erfahren haben, dass der Ursprungsroman momentan zur Schullektüre zählt, stand für uns fest: Den Film müssen wir sehen, um seine unterschwellige, tiefgreifende Geschichte kennenzulernen und um irgendwie zu verstehen, warum wir uns damals mit Kafka, Dürrenmatt und von Kleist beschäftigen mussten 😉

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Maik ist zwar wohlhabend, aber aufgrund seiner alkoholkranken Mutter und seines sehr beschäftigten Vaters hauptsächlich auf sich alleine gestellt. Dazu kommt, dass er in seiner Klasse „der Unsichtbare“ ist und ihn sein Schwarm, Tatjana, noch nicht einmal bemerkt. Als Tschick, ein heruntergekommener russischer Spätaussiedler, in seine Klasse kommt, werden die beiden nach einer Weile Freunde und machen sich mit einem „geliehenen“ Auto auf in ein verrücktes Abenteuer. Dabei lernen sie was es bedeutet mutig zu sein und Verantwortung zu übernehmen.